//SCHNEE
  • 10271385_739636266154779_6521449904774016979_o
  • 12562879_885334974918240_757383480_o
  • 13490727_1033609290058005_1955418575037652587_o
  • gen
  • juni16
1 2 3 4 5
 

Ernährung

Als zertifizierte Ernährungsberaterin für Hunde und Katzen, haben ich mich schon vor vielen Jahren für die artgerechte Ernährung unserer Hunde und auch die Aufzucht unserer Welpen entschieden.
Was heißt denn eigentlich artgerecht?


Der Art gerecht werden. Unsere Hunde gehören als Unterart der Wölfe zu den Karnivoren – Fleischfressern. Nüchtern betrachtet: Ihr Gebiss mit 42 Zähnen weist u.a. scharfe Reißzähne auf, die für das reißen und schlingen von Fleisch vorgesehen ist. Keine Mahlzähne wie bei einem Pflanzenfresser. Auch der Magendarm-Trakt ist der eines Fleischfressers. Kurzer Darm für eine schnelle Durchfuhr, großer Magen, so wie es bei der Aufnahme von Fleisch vorgesehen ist. Vor allem aber keine Verdauungsenzyme im Speichel.

- Für hohe Kohlenhydratanteile (Getreide etc.) ist der Verdauungstrakt des Hundes nicht ausgelegt (sehr kurzer Darm).
- Auch die fehlenden Enzyme einer Frischfütterung bleiben beim Fertigfutter aus. Es wird vermutet, dass das Füttern mit enzymtoten, getreidelastigem Fertigfutter für den Anstieg vieler Krankheiten verantwortlich ist.
  Beispiel: Bauchspeicheldrüsenentzündung. Pankreas muss weitaus mehr Enzyme produzieren als es die Natur vorgibt um einen Ausgleich zu schaffen.


Die Natur sieht eine Fütterung mit frischen Zutaten vor. Der biologische Vorfahre Wolf ernährt sich von Beutetieren. BARF soll eine Alternative oder Annäherung an das Beutetierkonzept sein.


Vorurteile BARF:


Erhöhtes Bakterienaufkommen am Fleisch?

Ja, rohes Fleisch hat ein höheres Bakterienaufkommen als gekochtes. Doch kann die Magensäure des Hundes einen ph-Wert bis zu 1 erreichen, die meisten Keime werden bereits ab einem ph-Wert von 3-4 abgetötet. Einige überleben auch diesen ph-Wert, werden dann aber über den kurzen Darm schnell ausgeschieden.
Und bei uns Menschen? Achten Sie auf eine angemessene Hygiene, spülen Sie die Töpfe nach dem Fressen aus, waschen sich die Hände und kühlen Sie das Fleisch.
Fertigfutter keimlos? Ganz im Gegenteil! Es gibt Untersuchungen und Rückrufaktionen bei Trocken- und Dosenfuttersorten, die mit Krankheitserregern oder sogar multiresistenten Keimen belastet waren.

Mangelerscheinungen?

Haben Sie keine Angst Ihren Hund gesund zu ernähren! Haben Sie sich selbst einmal so intensiv mit der Ernährung Ihres Kindes oder gar mit der eigenen befasst? Haben Sie Kurse und Seminare besucht um zu lernen sich oder Ihr Kind zu ernähren?
Halten Sie sich an die Natur. Nehmen Sie sich das Beutetier als Vorbild. Könnte die Natur sich nicht gut versorgen, wären schon eine Menge Tiere ausgestorben... Nur Mut, barfen ist nicht schwer!

Einige Vorteile:

- SIE bestimmen, was Ihr Liebling frisst. Sie werden nicht durch eine  verwirrende Deklaration in die Irre geführt.
- Keine künstlichen Zusatzstoffe (Geschmacksverstärker, Lockstoffe,
   künstliche Vitamine, Konservierugsstoffe etc.)
- geringere Kotmengen – Sie sehen was Ihr Hund wirklich
jetzt mit der Frischfütterung aufnehmen / verwerten kann.
- Weniger krankheitanfällig durch starkes Immunsystem (z.B. weniger        Zahnstein, weniger Mundgeruch, glänzendes Fell, bessere Abwehr
egen Krankheiten, stärke Sehnen und Bänder, bessere Parasitenabwehr um nur einen kleinen Teil zu nennen.)
- Sie können vorhandene Krankheiten besser beeinflussen
(Futter, Zusätze, Kräuter, Öle etc.)  → Beisp. Arthrose
- Abwechslung: Nicht jeden Tag die gleichen Pellets im Napf
(mal Fisch, mal Fleisch, mal gewolft, mal am Stück, mal Birne mal, Salat,         Ingwer...)
- höhere Lebenserwartung von 2.7 Jahren bei Hunden, die kein Fertigfutter bekommen (franz. Studie)

Jeder Welpe bekommt einen Futterplan für die nächste Zeit mit. Keine Sorge, wir können in Ruhe und auch mehrmals über Fragen zur Ernährung sprechen.

Denken sie immer daran: die Gesundheit zu erhalten ist das Wichtigste für Ihren Liebling! Der Grundstein für ein gesundes Leben ist u.a. die Ernährung.

zurück zur Auswahl